Kavernenkraftwerk im Drei-Brüder-Schacht
 

Das Wasser für die "Künste"

... Bald waren die leicht zu schürfenden Vorräte erschöpft. Immer tiefer drangen die Menschen in den Berg ein. Ein gigantisches Labyrinth von Stollen, Gängen und Schächten entstand.
Um die begehrten Erze gewinnen zu können, bedienten sich die Bergleute jahrhundertelang

der Kraft des Wassers.

Zahlreiche mit Brettern geschützte Wasserläufe durchziehen die Landschaft zwischen Freiberg und der böhmischen Grenze. Diese Kunstgräben gehören zu einem einzigartigen Wasserversorgungssystem, das sowohl über- als auch unterirdisch verläuft. Seine Ursprünge liegen im 16. Jahrhundert, als die Bergwerke und Hütten in der Freiberger Bergbauregion Energie zum Betreiben ihrer Förder- und Wasserhebemaschinen, Pochwerke und Erzwäschen benötigten. Da der Zulauf aus den natürlichen Gewässern nicht reichte, wurden zahlreiche Wasserspeicher, Stollen, Kunstgräben und Röschen (unterirdische Kunstgräben) geschaffen. Noch heute künden davon zehn Teiche mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 5,5 Millionen m³ Wasser sowie über 60 km Wasserläufe -

die Revierwasserlaufanstalt.

 

Erkundungen unter Tage

Erkundungen unter Tage
Erkundungen unter Tage durch Mitarbeiter der TU Bergakademie Freiberg

 

 

 

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